Verein


Die Unabhängige Schriftstellerassoziation Dresden e.V. wurde 1990 in bewusster Tradition des Künstlervereins ASSO aus den 1920er Jahren gegründet.

Ziel war es damals, sich nach dem Zusammenbruch der DDR-Diktatur eine wahrhaft unabhängige Plattform zu schaffen und vor allem auch jene Autoren und Autorinnen zu unterstützen, die bislang aus ideologischen Gründen benachteiligt worden waren.

Im Laufe ihres Bestehens veröffentlichte die ASSO Dresden mehrere Anthologien und dokumentierte auf diese Weise die literarische Vielfalt und Entwicklung des Schaffens ihrer Mitglieder. Der Verein engagiert sich für eine lebendige Literaturvermittlung und trägt durch Lesungen, Workshops, Schülerprojekte u.a. zum literarischen Leben Dresdens und darüber hinaus bei. Stellvertretend mögen hier die jährlichen Lesungen zum Gedenken an die Bücherverbrennungen im März und Mai 1933 genannt sein.

Die ASSO ist eine Gemeinschaft von durchaus streitbaren Persönlichkeiten, die sich regelmäßig zu Mitgliederversammlungen und bei Gelegenheit zu Festen zusammenfindet. Sie steht für alle offen, die sich literarisch betätigen, unabhängig davon, ob sie bereits veröffentlicht haben oder nicht. Der jährliche Beitrag liegt bei 40,- Euro.

 

Unsere Mitglieder:

 

Bahn, Ivar

Bartsch, Michael

Claus, Uwe

Ehrich, Margot

Fritz, Michael G.

Glötzner, Johannes

John, Constanze

Kanis, Wolfram

Kirmes-Seitz, Michael

Ludwig, Maja

Melzer, Wolfgang

Monk, Radjo

Preuß, Renate

Rachowski, Utz

Salzbrenner, Uwe

Seidel, Horst

Sobeslavsky, Erich

Sobing, Juliane

Steinert, Gert

Stoy, Olaf

Wechsler, Andrea

Weiß, Norbert